Die „Abschiedsinterviews“ von Ioan Holender beginnen einander zu gleichen. In der Sonntagsausgabe der Presse vom 11.7.2010 wird dem Staatsoperndirektor i. R. sogar eine Doppelseite gewidmet. Immerhin erfährt man einiges über seine Zukunftspläne: Berater-Vertrag für die Oper in Budapest, Beratervertrag mit der Metropolitan Opera, Wagner Oper für Tokio …
Holender sagte außerdem, er möchte mit seiner Tochter in „Hamlet“ gehen – und zwar in Perchtoldsdorf, „(…) weil ich mir denke, dass sie dort das Stück wirklich kennenlernen kann. Ich nehme ja an, dass man das bei einem solchen Sommerfestival entsprechend spielt.“ Nun, so mancher Staatsoperbesucher hat in der Vergangenheit auch angenommen, dass man an der Staatsoper ein Werk „entsprechend spielt“. Die Staatsoper ist aber kein Sommerfestival. Vielleicht ist das der feine Unterschied?
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